Arbeitsweise des Hauses Christiane Groth – Unternehmensberatung

Sehr viele Beratungen kommen über Empfehlungen zustande; ab und zu auch durch Marketing- und Werbemaßnahmen, die wir mir Mailings, Kaltakquisitionen oder auch anders gestalten.
Da ich ein sehr umfangreiches Spektrum habe, kann ich zunächst auf jede Art Bera-tung zugehen. Vornehmliche Branchen sind dabei das Bau und Baunebengewerbe bzw. das gesamte Handwerk, Einzel- und Großhandel sowie Dienstleistungsunter-nehmen. Der Fokus (Größe der Firma) liegt bei 5 bis 100 Mitarbeitern.
Nachdem sich in einem ersten Gespräch herauskristallisiert worum es dem Kunden geht, bzw. welche Brennpunkte für ihn anstehen, wird die Beratung strukturiert.
Strukturiert heißt, es werden zunächst die Themen festgelegt, die zur Projektierung bzw. zur Beratung anstehen.
Im Rahmen dieser Themenbereiche werden wiederum einzelne Unterpunkte gebildet und im Rahmen dieser einzelnen Punkte auch entschieden, wer in welcher Zeit etwas umsetzt und bearbeitet.
Nachdem diese erste Struktur erarbeitet ist, werden Gesprächstermine anberaumt, um in die einzelnen Themen tiefer einzusteigen (interviewen, zuhören, einsehen, notieren); ggf. werden parallel Unterlagen des Unternehmens gesammelt, gesichtet und analysiert.
Im weiteren Verlauf ist es dann so, dass durch die Erstgespräche und die parallele Sichtung und Auswertung von Unterlagen erste Erkenntnisse festgehalten werden. Diese ersten Erkenntnisse sind gleichzeitig Ist-Analyse und erste Anhaltspunkte für künftige Maßnahmen. In den weiteren Gesprächen werden dann Maßnahmen fest-gelegt und möglicherweise ab sofort umgesetzt. Dies ist abhängig von der Firmen-größe, vom Themenbereich der Beratung und von der Umsetzungsgeschwindigkeit im Unternehmen selbst. Wichtig ist, dass dabei die Zeitabstände nicht so groß sind, also zügige Bearbeitung und Umsetzung. Dabei wird meinerseits darauf geachtet, dass die Ist-Analyse kurz gehalten wird. Der Maßnahmenkatalog wird in der Regel in kurzen Stichpunkten festgehalten (nur wenn es für die Bank oder andere Personen oder Geschäftspartner notwendig ist, wird es weiter detailliert ausgeführt) und tritt im Anschluss durch Umsetzungsmaßnahmen sofort in Kraft. Dabei ist es egal ob es um das Alltagsgeschäft geht oder den Bereich der kaufmännischen Veränderungen, Controlling, neue Liquiditätsberechnung und Vorgaben genauso wie Verhandlungen mit der Bank und vieles Andere mehr. Für die Zukunft Ihres Unternehmens wird mehr Zeit aufgewendet, denn es gilt auf der einen Seite die Gegenwart, die positiv ist, fest-zuhalten und weiterzuführen, auf der anderen Seite gilt es insbesondere die Zukunft zu verändern und zu gestalten für die nächsten Jahre.
Das bedeutet auch, dass die meisten schriftlichen Unterlagen der Zukunft gewidmet sind als Vorlage und Anhaltspunkt. Damit ist nicht nur der Businessplan gemeint, sondern möglicherweise Unterlagen für künftige Strukturierungen, Aufgabenstellungen, je nachdem, welche Beratungsaufgabe zu bewältigen ist. Nehmen wir das Beispiel Mitarbeiter. Hier muss im Rahmen einer Neuorientierung der Firma die Mitarbeiter eingebunden werden in Gespräche, in die Gegenwart und in die Zukunft. Das Gleiche gilt selbstverständlich für den Unternehmer selbst und ggf. sind weitere Um-feldpersonen wie Steuerberater, Rechtsanwalt, Lieferanten und Andere einzubinden.
Ein weiteres Beispiel sind die Veränderung von Firmenkonstellationen. Habe ich z. B. eine Firma die aus dem laufenden Geschäftsbetrieb im Rahmen einer GmbH besteht und einer zusätzlichen Vermietungs- und Verpachtungsfirma als Einzelfirma, die z. B. die Betriebsgebäude oder auch weiteres Anlagevermögen vermietet, so kann im Ein-zelfall eine neue Firmenkonstellation von entscheidender Bedeutung sein, wenn es z. B. darum geht, dass die Einzelfirma in Zusammenrechnung der persönlichen Einkünfte mit dem Geschäftsführer sehr viele Steuern zahlt, wogegen der laufende Geschäftsbetrieb der GmbH Verluste macht oder gar Verlustvorträge hat. Hierbei würde sich für das Steuerbild eine völlige Schieflage darstellen und die Verluste könnten nicht genutzt werden.
Letztendlich ist in jedem Betrieb die Zukunft mit neuen Vorgaben und Vorlagen, neuen Plänen und Berechnungen und durch Verhandlungen mit Geschäftspartnern und Banken zu gestalten und nur dadurch sind positive Ergebnisse zu erreichen. Dabei ist es wichtig, den Unternehmer und seine Mitarbeiter mit einzubinden.
In der Folge dann kann eine Überwachung oder ein persönliches Coaching vonstatten gehen, damit Stabilität gewahrt wird für die erreichten Ergebnisse, Ziele weiter verfolgt werden und letztendlich kein Rückfall in alte Gewohnheiten stattfindet. Deshalb ist auch das begleitende Coaching des Unternehmers sehr wichtig und ist ausschlaggebend dafür, dass ich mich ganz persönlich im Rahmen eines besonderen Krisenmanagements dem Unternehmer und den Führungskräften besonders widme und eine Identifikation durchführe. Die Identifikation ist wegweisend für die angestrebten Ziele und Maßnahmen.
Die Laufzeit und die Maßnahmen der Beratung und damit die Beratung selbst richten sich nach der Größe des Unternehmens, aber auch nach der Notwendigkeit von zu erzielenden Ergebnissen, die in einer bestimmten Zeit zu erreichen sind. Ganz wichtig ist, dass der Unternehmer und das Unternehmen nach Abschluss der Maßnahme nicht alleingelassen werden.

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